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Als ich mich für den Beas-Kund-Trek bei Manali anmeldete, wusste ich nicht, dass diese Reise mein Verhältnis zu den Bergen dauerhaft verändern würde.
Die eigentliche Geschichte begann lange vor dem ersten Schritt auf dem Trekkingpfad. Monate der Vorbereitung, Fitness-Training, Ausrüstungsrecherche und auch Zweifel gehörten dazu. Nach einer geplatzten Trekkingplanung für Buran Ghati wurde Beas Kund schließlich zur neuen Herausforderung.
Anreise nach Manali
Schon die Anreise zeigte, dass Reisen in den Himalaya selten nach Plan verlaufen. Der Nachtbus von Delhi blieb mehrere Stunden liegen. Aus einer einfachen Fahrt wurde eine Geduldsprobe.
Doch genau in diesen Momenten beginnt oft das eigentliche Abenteuer.
Zwischen fremden Mitreisenden, Gesprächen über andere Trekkingrouten und nächtlichem Warten wurde klar:
Trekking beginnt nicht am Berg. Trekking beginnt im Kopf.
Erste Begegnungen in Manali
Viele Teilnehmer kannten sich zunächst nur aus einer WhatsApp-Gruppe.
In Manali wurden daraus echte Begegnungen. Bei Tee, Spaziergängen und lokalem Essen entstanden die ersten Freundschaften.
Besonders beeindruckend war die Erkenntnis, wie schnell Menschen aus verschiedenen Teilen Indiens miteinander in Kontakt kommen, wenn sie dieselbe Leidenschaft teilen.
Der erste Trekkingtag
Der erste Aufstieg war ernüchternd.
Der Rucksack fühlte sich schwerer an als erwartet. Die Steigung verlangte deutlich mehr Kraft als jedes Training in der Stadt.
Doch als das erste Camp erreicht war, wurde jede Anstrengung belohnt.
Schneebedeckte Gipfel, ein rauschender Gebirgsfluss und die Stille der Himalaya-Landschaft machten sofort klar, warum Trekking Menschen immer wieder in die Berge zurückzieht.
Der Moment, in dem alles Sinn ergab
Später saß ich allein auf einem Felsen oberhalb des Camps.
Kein Telefon. Keine Termine. Keine Ablenkung.
Nur Berge, Wind und Wasser.
Dort wurde mir bewusst:
Der Beas-Kund-Trek war nicht einfach eine Reise. Es war der Beginn einer neuen Beziehung zum Himalaya.
Dinesh Prasad Sharma

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